Straßenkünstler 2.0: "Those were the days, my friend" auf Italienisch, dargeboten in der Metropolitana von einer Ein-Frau-Kapelle mit Boombox im gelochten Rucksack und Verstärkermikro in der Hand. Gegeben hat niemand etwas, vielleicht war sie doch schon zu professionell.
Apropos professionell: Ich könnte mich irren, aber die Frau im Stretchkleid, die mir in der Hotellobby gegenüber saß, war wohl beruflich dort. Aber was für Hammer-Lackstiefel!
Sonnenschein: ... spendete heute bloß ein grellgelber Mini, der am Shuttle-Fenster vorbeisauste. Die übrige Fahrt über sang Dido "I don't believe in love". Na schön' Dank auch. Mailand ein Wintermärchen? Pah, höchstens eines von Hans-Christian Andersen. Und wir wissen ja, der hatte es mit Spaß und Happy End nicht so. Das Mädchen mit den Zündhölzern ... ich brauch ein Kleenex.
Grübler: Der von mir sehr bewunderte Antonio Marras zeigt seine neue Kollektion bloß als Videoinstallation mit Gerüchen [sic]. Eine Schau, schreibt er in einem persönlichen Brief, erscheint ihm momentan nicht zeitgemäß. Hm.
The Return of the Tan: Da hatte unsereiner sich lebensverlängernd den bösen Strahlen entzogen und eine vornehme höfische Blässe kultiviert - wir erinnern uns, früher war Bräune ein Armutszeichen - und jetzt ist bleich out oder wie? Ob aus der Tube oder aus'm Urlaub, überall strahlt es UV-geküsst aus den Kollegenreihen. Wenn jetzt noch einer rausfindet, dass Champagnergenuss zu Klumpfüßen führt, dann humpele ich in eine Höhle und trinke dort weiter.
Samstag, 17. Januar 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen