Samstag, 17. Januar 2009

Buonanotte: Was an Tag 1 noch geschah

Straßenkünstler 2.0: "Those were the days, my friend" auf Italienisch, dargeboten in der Metropolitana von einer Ein-Frau-Kapelle mit Boombox im gelochten Rucksack und Verstärkermikro in der Hand. Gegeben hat niemand etwas, vielleicht war sie doch schon zu professionell.

Apropos professionell: Ich könnte mich irren, aber die Frau im Stretchkleid, die mir in der Hotellobby gegenüber saß, war wohl beruflich dort. Aber was für Hammer-Lackstiefel!

Sonnenschein:
... spendete heute bloß ein grellgelber Mini, der am Shuttle-Fenster vorbeisauste. Die übrige Fahrt über sang Dido "I don't believe in love". Na schön' Dank auch. Mailand ein Wintermärchen? Pah, höchstens eines von Hans-Christian Andersen. Und wir wissen ja, der hatte es mit Spaß und Happy End nicht so. Das Mädchen mit den Zündhölzern ... ich brauch ein Kleenex.

Grübler: Der von mir sehr bewunderte Antonio Marras zeigt seine neue Kollektion bloß als Videoinstallation mit Gerüchen [sic]. Eine Schau, schreibt er in einem persönlichen Brief, erscheint ihm momentan nicht zeitgemäß. Hm.

The Return of the Tan: Da hatte unsereiner sich lebensverlängernd den bösen Strahlen entzogen und eine vornehme höfische Blässe kultiviert - wir erinnern uns, früher war Bräune ein Armutszeichen - und jetzt ist bleich out oder wie? Ob aus der Tube oder aus'm Urlaub, überall strahlt es UV-geküsst aus den Kollegenreihen. Wenn jetzt noch einer rausfindet, dass Champagnergenuss zu Klumpfüßen führt, dann humpele ich in eine Höhle und trinke dort weiter.


Keine Kommentare: