Der Style: Lang lebe die Strickjacke, scusa, der Cardigan, der hier auch die Anzüge inspiriert und eng an den Körper bringt. Die Farben: Elfenbein, Asche, Graphit, Elefantengrau und Trüffelbraun. Leder und Wolle (Alpaka, Merino, Kaschmir), beides verwittert und gewaschen. Auch Tomas Maier ersetzt manchen Teil eines Stückes mit Strick. Und: SAMT!
Die Show: Bereits das Geleitwort Maiers ist low-key: Ungewöhnliche Zeiten verlangten noch stärkeres Eingehen auf Kundenwünsche. Mich machten schon die jazzigen Versionen von "Billie Jean" und "Pump up the Jam" sehr glücklich.
Das Must-have: die für heutige Standards fast zierlichen Multifunktionstaschen, seitlich mit Lederbändern vernäht. Auch extrem reizvoll: die butterweichen, schmalen Lederjackets
Ups ... Warum weiß auch mancher Mann nicht, wann plastische Chirurgie peinlich wird? Ein Gesicht wie aus Holz geschnitzt, kleine pralle Bäckchen sitzen wie falsche Brüste auf den Wangenknochen, die Lippen zu breit, die Augen haben Manga-Format - und das ganze ist im Farbton "George Hamilton" getoastet. Dio mio!
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