Montag, 19. Januar 2009

Ruhig bleiben: Salvatore Ferragamo


Der Style: winterliche Poesie war, so die Kollektionsbeilage, das Inspirationsmotto, dem dann noch die magischen Gemälde von Wilhelm Hammaershoi und die Suche nach einem zeitgemäßen "Kleinen Prinz" nachfolgten. Ganz so abgerückt präsentierte sich der Winter 09/10 von Ferragamo dann aber gar nicht. Auf gewohnt hohem Verarbeitungs- und Schnittniveau wurde nichts riskiert, wer Highlights suchte, fand unter anderen diese: grobmaschige Strickmäntel in Elfenbeinweiß, Jackets aus purem Kaschmir, Reiterkappen aus Filz, dekonstruierte Wildledertaschen, gewachste Budapester und romantische Satinhemdkrägen, zur Schleife gebunden.

Die Show:
In einem der ansonsten beruhigend unaufdringlichen Begleitsongs hieß es "We're all basically alone". Nicht dass sich die Modewoche jetzt endgültig mit grüblerisch-melancholischer Partitur eingroovt. Es nieselt doch eh schon den ganzen grauen Tag.


Das Must-have: Das intensivblaue Sakko mit dem Pelzrevers - sündhaft schön!

Ups ... Aus einem toupierten Mohair-Pulli stoben winzige Wollfädchen, die wie ein special effect im Licht tanzten.

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