Was man jetzt nicht mit nostalgischen Kostümen verwechseln darf, bei Versace ist man ganz im Hier und Jetzt. Herrliche Kaschmiranzüge in Gletscherweiß, dass fast schneeblind macht; gewachste Wolle; extra-smarte, per Laser zugeschnittene Sakkos; sportliche Outdoor-Entwürfe mit Wasser abweisendem Kaschmir oder ein Parka aus Seidentwill mit Nerz-Details; zwischen Schwarz, Grau, Espressobraun und Kamelbeige blitzt es Straußenblau und sehr rot, etwa von dünnen Rollkragenpullis. Vielseitig: der Schal aus Kaninchenfell, den man zur Weste knöpfen kann
Die Show: Wie immer im eleganten Teatro Versace, mit seinen zwei halbrunden Projektionsflächen, die diesmal mit arktischen Eisbergimpressionen bespielt wurden. Hier würde bestimmt auch ein DVD-Abend Spaß machen
Das Must-have: die Lackschuhe mit runder Spitze, die derbe Form mit Glamour verbinden
Psst! Im Soundtrack der Show befanden sich drei bisher unveröffentlichte und unaufgeführte Kompositionen, sprich Tracks von Prince. Und die gingen sowas von in die Beine!
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