Donnerstag, 5. Februar 2009

Ackermann fühlt sich gut ohne Staat

Staatliche Hilfe will die Deutsche Bank weiter nicht annehmen. Es gebe etwa keinen Kapitalbedarf. "Wir müssen weder Staatsfonds noch den Steuerzahler um Kapital bitten", sagte Ackermann. Auch garantierte Anleihen habe das Institut nicht nötig, ebenso wie eine Auslagerung von Problem-Wertpapieren in eine sogenannte Bad Bank. Er räumte ein, dass ihn die mit der HIlfe verbundenen Auflagen abschreckten. Er verwies unter anderem auf die Mitbestimmung des Staats bei der Geschäfts- und Dividendenpolitik - und das Verbot, Boni zu zahlen. Auch seien die Kosten für die Hilfe enorm. "Wenn wir es allein schaffen, ist das eine ganz wichtige Weichenstellung für die Deutsche Bank", sagte Ackermann. Der Verzicht auf Staatshilfe bringe einen Wettbewerbsvorteil: Es sei für die Kunden "toll zu wissen, diese Bank bestimmt ihr Schicksal selbst". Auch für die Mitarbeiter sie dies ein "Zeichen der Freude und des Stolzes".

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