Dienstag, 26. Mai 2009
Ackermann zeigt Nerven
Jetzt hat Ackermann genug: "Ich möchte einmal etwas Persönliches sagen", sagt er, und plötzlich ist wieder Spannung im Raum. Dann lässt er seinen ganzen Frust raus: "Wenn man weiß, dass jeder Satz juristisch analysiert wird, dann fehlt natürlich die Spontaneität", sagt er mit Blick auf die Antworten auf die vielen Kirch-Fragen. Als Vorbild für eine sinnvolle Hauptversammlung führt er das Aktionärstreffen beim Ölkonzern Shell aus der vorigen Woche an. Ackerman sitzt im Verwaltungsrat des Unternehmens. "Da hat man fünf Stunden diskutiert, frei, strategisch." MIt den Eigentümern der Deutschen Bank hingegen könne er "keinen strategischen Dialog" führen. "Diese Art der Hauptversammlung führt uns nirgendwo hin."
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