Blessing verteidigt die Übernahme der Dresdner Bank. Nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers seien die Finanzmärkte zusammengebrochen, sagt Blessing. "Sie werden sich - und mich fragen, warum ich in dieser Situation nicht die Reißleine gezogen und den Kauf der Dresdner Bank rückgängig gemacht hatte", sagt er. Das habe mehrere Gründe gehabt: Erstens habe man rechtverbindliche Verträge unterschrieben, zweitens habe die Commerzbank dadurch bereits Verantwortung für die Kunden und Mitarbeiter der Dresdner Bank übernommen. Drittens habe sich ja an der strategischen Logik der Transaktion nichts verändert. Die Voraussetzungen für die Schaffung von Deutschlands führender Privat- und Firmenkundenbank waren weiterhin gegeben, so Blessing.
Aktuell legt er den Aktionären das schlechte Ergebnis der Commerzbank von minus 861 Mio. Euro im ersten Quartal dar.
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