Der Style: Nein, die Überschrift hat eigentlich nichts mit der Mode, allenfalls mit der Laufstegdeko zu tun. Na und? Es ist spät. "Sports Couture" nennt Bikkembergs seine Hochglanz-Loungewear, die sich zum Schluss des Defilées gar zum roten Satin-Anzug mit Smoking-Details mausert - aber dabei verdammt lässig bleibt. Damit punktet der Designer eigentlich gleich in zwei Feldern bei mir, denn erstens mag ich Anzüge aus weicher, weich fallender Baumwolle im Sportdress-Stil (wie sie etwa Oliver Kresse vor Jahren entwarf). Die sind bequem und gerade auf Langstreckenflügen ideal, man ist angemessen gekleidet und fühlt sich dabei auch noch schweinewohl. Und zweitens suche ich schon ewig gute Sportswear, mit der ich mich (bald, wie mein Neujahrsvorsatz gebietet) wieder ins Fitnessstudio traue. Und dafür sind Bikkembergs Entwürfe eben gleich zweimal klasse. Die Wintergarderobe, die Jacken und Pullover mit aufeinanderstoßenden Farbquadern (color blocking) in Grau, Weiß und Bordeaux wurden mir rasch langweilig, mancher Sweater überschritt die Skala meines Proll-O-Meters - und insgesamt war die Show auch zu lang.
Die Show: Wow, wir haben heute die 45-Verspätungsminuten geknackt. Dafür wird es bis zum Ende der Fashion Week nicht noch mal solche auch unter dicken Winterpullis wohlproportienierte Muskelpakete zu sehen geben. Für Model-Verhältnisse geradezu (bärtige) SCHRÄNKE!
Das Must-have: siehe oben. Mal schauen, wie viel Sportgarderobe von DB auf meine Visa passt.
Montag, 19. Januar 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen