Der Style: Wenn ich nach einem zeitgemäßen gut durchdachten Bürolook für eine Anwaltskanzlei oder Bank suchen würde, bei Moschino würde ich im Spätsommer einen Termin machen. Oxford trifft französische Armee zu Revolutionszeiten. Die Schnitte auf den Punkt, die Farben gediegen und doch durch Taschenpaspelierung und Regimentsstreifen auf Jackets und Mänteln mit ausreichend twist. Der Schopf ist nach hinten gegelt, beim Freizeitlook darf der Wollstrumpf auch aus dem Schnürstiefel rausgucken. Wirklich raffiniert - und passend zum Showtitel "surreal" - sind die Fotoprints auf einigen Jackets (mit aufgedrucktem Stone-Washed-Foto), Mänteln (mit Lederoptik) und Hemden (mit Aufnahme einer Weste).
Die Show: Kurz, beherrscht und mit Schirm, Charme sowie Melone/Bowler (z.B. in weißem Filz)
Das Must-have: Eines der Hemden mit Sakko-Druck drauf
Ups ... Im Sommer gab es Mini-Sportflaschen mit Ingwereistee, bei nasskaltem Un-Wetter hatte man bei Moschino den Teekessel vorgeheizt und Kandisstäbchen parat. Ganz lieben Dank! Warum "Ups ..."? Weil eine Kollegin auf die Frage, was das für ein Tee sei, mit "Dschinsenk" antwortete. Was wohl, vielleicht, Ginseng heißen sollte. Der ja aus Kina kommt. Ebenso wie Fenk Scheu und Nr. 42 Ente süß-sauer ...
Dienstag, 20. Januar 2009
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