Sonntag, 25. Januar 2009
"Es gibt einen Bruch im HSV"
Der Kandidat für der Amt des HSV-Kontrolleurs und langjährige Stadionsprecher, Marek Erhardt, rechnet mit einem hitzigen Schlagabtausch: „Je mehr Mitglieder kommen, desto kontroverser wird heute diskutiert“, sagt er vor Beginn der Versammlung. Das sei aber nötig, um wieder Zusammenhalt im HSV zu erreichen. „Es gibt einen Bruch zwischen Fans, Aufsichtsrat und Vereinsführung. Aber keinen, der nicht gekittet werden kann“, sagt der Enkel des Humoristen Heinz Erhardt. Als Aufsichtsrat wolle er die Kommunikation im Klub und die Kontrolle des Vorstandes verbessern. Dennoch bescheinigt er HSV-Vorstandschef Bernd Hoffmann einen „guten Job“. „Hoffmanns Erfolg ist es, den Klub wirtschaftlich auf Kurs zu halten.“ Das sei in Zeiten der Wirtschaftskrise wichtig, denn sie könnte auf den Fußball überschwappen, sagt Erhardt.
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